Am 23. März 2026 sind an vielen Orten in Deutschland Apothekerinnen und Apotheker auf die Straße gegangen, um sich für mehr politische Unterstützung und insbesondere eine bessere Vergütung einzusetzen. Die Geschäftsführer des Bundesverbands des pharmazeutischen Großhandels (PHAGRO), Michael Dammann und Thomas Porstner, unterstützen die Anliegen und haben sich mit einem Statement direkt an die Protestierenden gewendet. Auch der PHAGRO sieht bei der Apothekenreform, die derzeit im Bundestag beraten wird, erheblichen Änderungsbedarf.
In dem Video erklärt PHAGRO-Geschäftsführer Porstner: „Der vollversorgende Pharmagroßhandel steht fest an der Seite der Apotheken. Unsere Zusammenarbeit ist die Garantie dafür, dass sich Patientinnen und Patienten auf eine sichere Arzneimittelversorgung verlassen können.“ Daher unterstütze der PHAGRO die Forderungen der Apothekerinnen und Apotheker, insbesondere nach einer höheren Vergütung, betont Geschäftsführer Dammann: „Denn die Apothekenvergütung entspricht schon längst nicht mehr den stark gestiegenen Anforderungen und Kosten. Das gilt auch für die Vergütung des Großhandels.“
Unterstützung erfahren die Apotheken auch in Bezug auf die Kontrolle von Versandhändler aus dem Ausland, die Arzneimittel nach Deutschland liefern lassen. Der vollversorgende Großhändler und Vor‑Ort‑Apotheken erfüllten strengste Temperatur‑Anforderungen, einschließlich Überwachung und Dokumentation. „Diese Anforderungen müssen auch für den Versandhandel gelten und entsprechend kontrolliert werden“, sagt Porstner. „Eins ist klar,“ schließt Dammann. „Die flächendeckende Arzneimittelversorgung funktioniert nicht mit dem Versandhandel, sondern nur mit starken Apotheken und Großhandlungen. Das wollen wir auch weiterhin gemeinsam schaffen.“
Mehr zu den Forderungen des vollversorgenden Pharmagroßhandels in Bezug auf die Apothekenreform finden Sie hier.